
Bartolomäuskirche
Die Bartolomäus-Kirche im ehemaligen pommerschen Grenzstädtchen Damgarten wirkt äußerlich recht schlicht.
Diese bauliche Einfachheit ist den bescheidenen finanziellen Mitteln in der Zeit nach dem dreißigjährigen Krieg
zuzuschreiben, in welchem die im 13. Jahrhundert errichtete Kirche stark zerstört wurde. Von der ursprünglichen
mittelalterlichen Bausubstanz der Kirche sind nur der Chor und die aus dem 14. Jahrhundert stammende Sakristei in ihrer
ursprünglichen Form erhalten geblieben. Das zerstörte Gewölbe, welches das Langhaus ursprünglich bis
zur Zerstörung besaß, wurde beim Wiederaufbau im 17. Jahrhundert durch eine mit Ornamenten bemalte Holzdecke
ersetzt. Der im spätgotischen Stil gestaltete Turm wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Im Inneren der
Kirche findet man eine Kanzel und einen Altar aus der Zeit des Barocks, welche der aus der Hansestadt Stralsund stammende
Meister Sellin im Jahre 1721 für die Damgartener Kirche anfertigte. Realtiv neu sind die drei durch Thomas Kuzio
gestalteten Glasfenster und das Bartholomäus-Relief von Chantal Vogt, welche bei der letzten Sanierung Anfang dieses
Jahrtausends ihren Platz in der Bartalomäuskirche fanden.