Segelschulschiff Greif

Segelschulschiff Greif Segelschulschiff Greif
Die Hansestadt Greifswald ist mit der Schonerbrigg Greif wohl eine der wenigen Gemeinden in Deutschland mit einem eigenem Segelschiff. Gebaut wurde die Schonerbrigg Greif im Jahre 1951 auf der Warnowerft in Rostock und war daher des erste gefertigte Schiff aus Stahl, welches in der DDR überhaupt vom Stapel lief. Ursprünglich wurde das Schiff aus Anlass des 75. Geburtstages von Wilhelm Pieck, dem ersten Präsidenten der DDR, als ein Geschenk für ihn gebaut. Er aber schenkte es der Jugend, welche es durch über die Gesellschaft für Sport und Technik, in den darauf folgenden Jahren als ein Segelschulschiff nutzte.

Im Jahre 1954 wurde das beschauliche Greifswald-Wieck der Heimathafen des Schiffes. Nach der Wende konnte das stolze Schiff in das Eigentum der Hansestadt Greifswald überführt werden, welche es in Greif umbenannte. Es wurde dann von Grund auf modernisiert und seitdem in Eigenregie betrieben. Es besteht daher für interessierte Leute die Möglichkeit auf der Greif mitzusegeln, entweder bei einem Tagesausflug oder einem mehrtägigen Törn auf der Ostsee. Die 41 Meter lange Greif verfügt über etwa 570 Quadratmeter Segelfläche, welche sich auf fünf Rahsegel und zehn Schratsegel verteilen. Mit dieser Ausstattung schafft sie eine Höchstgeschwindigkeit von vierzehn Knoten.