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Fangelturm

Fangelturm Neubrandenburg Fangelturm
Einer der beiden Wehrtürme der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Neubrandenburg, welche statt von Wieckhäusern errichtet wurden, ist der im nördlichen Abschnitt der Stadtmauer zu findende Fangelturm. Da er sich in der Nähe des Franziskanerklosters befand, wurde er im Volksmund auch Mönchenturm genannt. Der Fangelturm ist runder Backsteinturm mit drei Geschossen, einem Zinnenkranz und einem kegelförmigem Helm. Der Turm weist eine Höhe von 25 Meter auf und hat einen Durchmesser von 6,50 Metern. Die Wanddicke des Bauwerkes beträgt gut 2,30 Meter. Sein heutiges Aussehen bekam der Neubrandenburger Fangelturm bei einer umfassenden Rekonstruktion im 19. Jahrhundert. Der Fangelturm wurde noch bis in das 20. Jahrhundert als Gefängnis genutzt, weshalb er auch die für die Region typische Bezeichnung Fangelturm bekommen hat. In früheren Zeiten konnte man den Turm nur über einen Eingang, welcher sich in sechs Metern Höhe befand, nur mittels einer Leiter betreten. Im Boden des Gewölbe, welches sich in dem Turm befindet, befand sich das Angstloch,eine kleine runde Öffnung zum Gefangenenverlies, welches den einzigen Zugang zu diesem Verlies darstellte.