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Franziskanerkloster Neubrandenburg

Franziskanerkloster Neubrandenburg Franziskanerkloster
Die Mönche des Franziskanerordens kamen schon kurz nach der Stadtgründung nach Neubrandenburg. Sie ließen sich im Nördlichen Teil der Altstadt nieder und errichteten hier eine vierflügelige Anlage. Im südlichen Flügel errichteten sie mit der St. Johannis-Kirche eine kleine Feldsteinkirche, welche nach einem Brand neuaufgebaut und vergrößert wurde. Nach der Säkularisation während der Reformation wurde das Kloster aufgelöst und die Räumlichkeiten des Klosterkomplexes als Armenhaus von Neubrandenburg genutzt.

Das Dormitorium, in welchem sich die Schlafräume der Mönche befanden, war im Ostflügel der Anlage. Dieser Teil der Anlage existiert aber heutzutage nicht mehr, da er schon im Jahre 1614 einem Brand zum Opfer fiel und anschließend nicht wiederaufgebaut wurde. Außer der St. Johannis-Kirche sind von dem ursprünglichen Klosterkomplex noch das Refektorium, in welchem sich der Speisesaal und die Küche des Klosters befanden, und der Westflügel, in welchen die Laienbrüder wohnten, erhalten geblieben.Es ist für die nähere Zukunft geplant in der erhaltenen Anlage, welche auch noch durch einen Neubau des verlorenen gegangenen Ostflügels ergänzt werden soll, das Museum der Stadt Neubrandenburg unterzubringen.