
Heimatmuseum Warnemünde
Wenn man heutzutage am Alten Strom entlangwandert, dann kann man sich nicht mehr wirklich vorstellen, wie das Leben vor über
hundert Jahren in diesem ehemaligen Fischerdorf gewesen ist. Um einen Eindruck über die Geschichte des Ortes zu bekommen,
sollte man das Heimatmuseum Warnemünde besuchen. Wenn man von der S-Bahnstation kommend über die Brücke über
den Alten Strom geht und die Richtung behält, kann man des Museum eigentlich nicht verfehlen. Dieses findet man in der
Alexandrinenstraße in einem alten Fischerhaus, welches aus dem Jahre 1767 stammt. Bei den Rekonstruktionsarbeiten in den
70er Jahren verlor das Gebäude zwar einige historische Elemente, unter anderem das Fachwerk im Inneren des Hauses, die
bauliche Struktur blieb aber recht gut erhalten, so dass man sich bei einem Rundgang durch die Ausstellung ein gutes
Bild über die Lebensverhältnisse früherer Bewohner und der räumlichen Aufteilung der in früheren Zeiten
in Warnemünde verbreiteten Häuser machen kann.
Anhand zahlreicher historischer Einrichtungsgegenstände, welche in den entsprechenden Räumlichkeiten ausgestellt sind,
bieten die Zimmer des Hauses einen guten Einblick in die frühere Nutzung. Unter anderem kann man eine Stube, eine Schlafstube
und die Küche besichtigen. Die Ausstellung des Heimatmuseums beschäftigt sich aber nicht nur mit den Lebensbedingungen
der Bewohner, sondern auch mit ihren Berufen, welche sie in früheren Zeiten ausgeübt haben. So bekommt man einen
Einblick in das Leben der Fischer und Lotsen in der damaligen Zeit. Abgerundet wird die interessante Ausstellung des
Heimatmuseums Warnemünde mit einer Präsentation der Geschichte des Ortes, bei der die Entwicklung vom Fischerdorf
zum Seebad gezeigt wird.
Adresse: Alexandrinenstraße 31 - 18119 Ostseebad Warnemünde
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10:00 - 17:00 Uhr (von April bis Oktober) und Mittwoch bis Sonntag 10:00 - 17:00 Uhr (von November bis März)
Internet: Homepage