
Traditionsschiff Typ FriedenEiner der Schwerpunkte des Museums liegt daher auf der Geschichte des Schiffbaus in der DDR und den Fahrten auf den Weltmeeren. Ein guten Eindruck vom Leben der Mannschaften auf den Schiffen der Deutschen Seereederei kann man erhalten, wenn man sich die im Original erhaltenen Mannschaftsunterkünfte anschaut. Einen Einblick in die Technik der Schiffe erhält man nicht nur in der Ausstellung, sondern auch im begehbaren Maschinenraum und der Brücke. Die Präsentation der Geschichte des Schiffbaus beginnt aber zeitlich schon sehr viel früher, denn das älteste ausgestellte Exponat des Museums ist ein gut erhaltener Einbaum. Die Zeitlinie der übrigen Ausstellung führt dann über die Zeit der Hanse hin zum heutigen modernen Schiffbau.
Zum Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock gehört auch eine Museumswerft, in welcher man die Handwerker bei der Arbeit zusehen kann, wie dort sie mit historischen Werkzeugen alte Schiffe originalgetreu rekonstruieren. Zu den dort vorgestellten Arbeitsplätzen gehört auch eine Reeperbahn, in welcher die Schiffstaue verdrillt werden. Im Außenbereich des Museums befinden sich weitere Schiffe, beispielsweise die Capella, welches während des Zweiten Weltkrieges aus Beton gefertigt wurde.