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Stadtmauer

Stadtmauer Rostock Stadtmauer bei der Petrikirche
Als sich im Jahre 1265 die drei hier vorhandenen Ansiedlungen zu einer einzigen Stadt zusammenschlossen, begannen die Bürger mit der Errichtung einer Stadtmauer, welche alle Teile der Stadt umfasste. Diese ab dann errichtete Stadtmauer hatte insgesamt eine Länge von etwa drei Kilometern vorzuweisen. Insgesamt besaß die Stadtbefestigung der Hansestadt Rostock zweiundzwanzig Stadttore, von denen die meisten aber Strandtore waren. Die Anzahl der Landtore war deutlich geringer, dafür blieben von ihnen mehrere Vertreter erhalten. Zur Stadtbefestigung gehörten außer der bis zu 1,2 Meter dicken Stadtmauer zwei Wälle und zwei Gräben, wobei der äußere der beiden Gräben zusätzlich mit Wasser gefüllt war.

Die Stadtmauer von Rostock ist nur noch teilweise erhalten geblieben. Ein erhaltener Abschnitt befindet sich im Südwesten der Altstadt und beginnt bei Kröpeliner Tor. In diesem Teil befinden sich auch einige erhaltene Wiekhäuser. Ein weiterer gut erhaltener, aber relativ kurzer Abschnitt beginnt beim Steintor und endet kurz nach dem Kuhtor. Der längste erhaltene Bereich der ehemaligen mittelalterlichen Stadtbefestigung befindet sich im Osten der Altstadt. Er beginnt etwa auf der Höhe der Nikolaikirche und endet bei der Petrikirche etwa auf der Höhe des ehemaligen Petritors.