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Neuer Markt

Neuer Markt Stralsund Neuer Markt Stralsund
Die erste Erwähnung des Neuen Marktes stammt aus dem Jahre 1285, bei welcher der Marktflecken der Stralsunder Neustadt als Novum Forum bezeichnet wurde. Strittig ist, ob die sogenannte Neustadt der Platz für die Neugründung Stralsunds wegen der zuvor erfolgten Zerstörung durch Lübeck war, oder sich dahinter die Stadt Schadegard verbarg, die der Fürst von Rügen zugunsten von Stralsund aufgab und die in Stralsund aufging. Der Neue Markt besaß wie der Alte Markt ein Rathaus, welches im Jahre 1678 bei einer Belagerung Stralsunds durch brandenburgische Truppen zerstört wurde. Von der mittelalterlichen St. Peter und Paul-Kirche, welche sich an diesem Platz befand, weiß man bis heute nicht wo sie genau gestanden hat.

Im Jahre 1945 wird der sowjetische Ehrenfriedhof errichtet, welcher sich auf der Südseite des Neuen Marktes befindet, und 1967 wurde das Denkmal durch einen Obelisken ausgetauscht. Ein Jahr später wurden die Bäume welche den Platz umgaben gefällt und der Platz betoniert und seitdem als Parkplatz genutzt. 1970 wurde der Platz in Leninplatz umbenannt und bekam Anfang der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts seinen ursprünglichen Namen zurück. Sehenswert an diesem Platz ist die imposante Marienkirche, welche mit ihrem hohen Kirchturm von vergangener Macht und Reichtum der Stadt Stralsund zeugt. Man findet auf dem Neuen Markt zwar auch einiges an Aussengastronomie, aber aufgrund der Nutzung als Parkplatz besitzt dieser große Platz bei weitem nicht den Charme mit welchem der Alte Markt seine Besucher anzuziehen vermag.